REDESIGN WORK – DESIGN THINKING IM RAHMEN DER NEW WORK WEEK

Am 25. Oktober fanden sich im Rahmen der New Work Week im Düsseldorfer Startplatz 15 Teilnehmer/innen und 3 Coaches zu einem gemeinsamen Auftrag zusammen: an einem Tag Ideen rund um „New Work“ zu generieren.

Die 15 Teilnehmer/innen wurden in 3 Teams aufgeteilt, für die je ein Coach zuständig war. Team Nr. 1 wurde von Kaspar betreut und hatte den Arbeitsauftrag: „Gestalte etwas, das es Unternehmen ermöglicht, Mitarbeiter der Generation Y anzuziehen“. Team Nr. 2 wurde von Anna betreut und hat die Mission bekommen: „Gestalte etwas, das es Unternehmen ermöglicht Mitarbeiter der Generation Y zu binden“. Zum Thema „Gestalte ein Raumkonzept, in dem junge Leute im Arbeitsleben ihr volles Potential einbringen können“ sollte Team Nr. 3, das von Sophie betreut wurde, Ideen generieren.

Wie auch in unseren anderen Design Thinking Workshops ist ein gut gemischtes Team die Grundvoraussetzung für einen kreativen Arbeitsprozess. Und so haben sich auch diesmal wieder Frauen und Männer im Alter von 24 bis 56 Jahren, von der Studentin über die Marktforscherin bis zum Innovationsmanager zusammengefunden, um gemeinsam die Methode kennenzulernen und an einer aktuellen Frage zu arbeiten. Viele hatten schon mal von Design Thinking gehört, gearbeitet hat noch keiner mit der Methode. Stattgefunden hat der Workshop in unserem Design-Thinking-Raum im Startplatz in Düsseldorf, der viel Platz und variable Möbel wie Stehtische, Whiteboards und leichte versetzbare Sitzblöcke, bietet.

Auch bei diesem 1-tägigen Workshop durchliefen wir den typischen Design Thinking Prozess, der damit anfängt das Problem richtig zu verstehen und die richtigen Fragen daraus abzuleiten.

„Understand“

Die Teams machen sich erst einmal in einem kleinen Warm-up geistig fit und finden sich dann auch schon zusammen, um ihre Aufgabenstellung semantisch zu durchdringen. Man merkt wie verschieden die einzelnen Teams auf die Aufgaben anspringen. Während die einen, die These in den Raum stellen, dass die Generation Y nicht nur eine Alterskohorte ist, sondern sich vielmehr in individuellen Einstellungen ausdrückt, stellen andere die Frage in den Raum, ob es nicht interessanter wäre ältere Mitarbeiter mitzunehmen und für sie Aspekte in der neuen Arbeitswelt zu gestalten. Generell gilt es erst einmal zu erkunden, welche Dimensionen in der Aufgabenstellung stecken und auch, wie die einzelnen Begriffe von den Teams definiert werden.

„Observe“

Dann geht es auch schon mit dem zweiten Schritt weiter. Die Teilnehmer/innen entwickeln Fragen zu ihrer jeweiligen Problemstellung und ziehen damit raus in die Welt, um mit Menschen zu sprechen und herauszufinden, wo ihre Bedürfnisse in Bezug zu der Aufgabenstellung liegen.

„Synthesis“

Aus den Interviews entwickeln sie dann eine Persona, die idealtypisch für ihren Nutzer steht und für die wir das mutmaßliche Problem lösen möchten.

„Ideation“

Mithilfe von Brainstorming-Techniken werden im Anschluss schnell eine Fülle von Ideen von den Teilnehmer/innen generiert, wie sie ihrer Persona bei ihrem Problem helfen können.

 „Prototyping“

Im weiteren Schritt wurden aus den Ideen Produkte oder Services prototypisch umgesetzt. Das heißt mit simpelsten Mitteln wurde aus unserem Raum mal wieder eine riesige Bastelecke. Es wurde geschnitten, geklebt, gebaut und gemalt. Herausgekommen sind vier tolle Prototypen:

 

Prototyp 1: Der „Projektfinder“

Prototyp 2: Das „Ideenkarussel“

Prototyp 3: Der „Digitale Bilderrahmen“

Prototyp 4: Die „Portable Box“

 

 

 

 

 

„Testing“

Als letzter Schritt wurden die Prototypen im Startplatz oder von den anderen Coaches getestet. Danach blieb noch einmal kurz Zeit, um das Produkt eventuell zu verbessern, um es dann am Ende den anderen Teilnehmer/innen vorzustellen. Herausgekommen sind tolle, kreative Ideen, die zeigen wie schnell man zu ersten Lösungen in einem kollaborativen Arbeitsprozess kommen kann.

Genau dieser Punkt ist, wie wir finden, eine Stärke von Design Thinking. Es geht nicht nur darum eine Methode, also ein Handwerkszeug kennenzulernen, sondern eben auch zu erfahren wie durch kollektive Intelligenz und siloübergreifende Zusammenarbeit ein Mehrwert für Organisationen geschaffen werden kann. Diese Haltung der Kollaboration über Hierarchie- und Strukturebenen hinweg in die Unternehmen zu tragen, ist ein Aspekt, den die Teilnehmer/innen aus unserem Workshop mitnehmen.

Und was sagen unsere Teilnehmer/innen am Ende unseres Redesign Work Workshops?

 

Auch wir hatten einen tollen Tag und danken allen Teilnehmer/innen für die kreative Zusammenarbeit!

 

 

 

 

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